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einfach ungesättigte Fette

Einfach ungesättigte Fette gehören zu den gesündesten Fetten überhaupt. Sie stecken z.B. in Olivenöl, Avocados, Nüssen, Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch, Geflügel und Rapsöl. Beispiele für einfach ungesättigte Fette sind die Ölsäure sowie die im Rapsöl vorkommende Erucasäure.
Einfach ungesättigte Fettsäuren sind sehr stabil, da sie nicht so anfällig für Oxidation sind. Das hat den Vorteil, dass auch das LDL-Cholesterin im Körper nicht so schnell oxidiert und sich an den Wänden der Blutgefäße (Arteriosklerose) anheftet. Im Gegensatz zu gesättigten Fetten werden die Blutplättchen nicht verklebt.

Einfach ungesättigte Fettsäuren senken das schlechte LDL-Cholesterin und senken somit die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Auch das Risiko für Diabetes kann mit einfach ungesättigten Fetten gesenkt werden, da die Energie langsamer in die Blutbahnen kommt und so weniger Insulin ausgeschüttet werden muss. Das macht zudem länger satt.
Einfach ungesättigte Fette verringern das Risiko für Gallensteine und Brustkrebs.
Einfach ungesättigte Fettsäuren senken zudem Triglyzeride im Blut, die ebenfalls als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten.

Hitze zerstört pflanzliche Stoffe und lässt die Fettsäuren ranzig werden. Einfach ungesättigte Fette sind sehr stabil im Blut.

Die Hysterie vor Fett in den letzten 30 Jahren hat dazu geführt, dass weniger ungesättigte Fette gegessen wurden. Das ist nachträglich betrachtet ein großer Fehler gewesen. Gesunde ungesättigte Fette können und sollten Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Daher sollte man nicht am Olivenöl sparen und ruhig mehr Nüsse essen.

Folgende Öle eigenen sich besonders (Anteil ungesättigter Fette):

  • Olivenöl 70%
  • Mandelöl 78%
  • Avocadoöl 70%
  • Rapsöl 62% (dafür fast 10% mehrfach ungesättigte Fette wie Omega-3)

Nüsse und andere Lebensmittel:

  • Haselnüsse 80%
  • Macadamia 80%
  • Mandeln 70%
  • Pistazien 70%
  • Avocado 70%
  • Oliven 75%

Der Verzehr dieser Lebensmittel hat wie bereits beschrieben zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Achten Sie darauf, dass die Öle immer möglichst dunkel gelagert werden und bei der Herstellung nicht raffiniert wurden. Stichwort: native Öle

Für den Verzehr von mehr Mandeln eignet sich auch hervorragend eine leckere Mandelmilch.

Geschrieben von Stephan Depta

Seit knapp 10 Jahren beschäftigt sich Stephan Depta schon mit Ernährung und den Auswirkungen von gesundem Essen auf den menschlichen Körper. Er ist zudem begeisterter Sportfan und immer auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Ernährung und Fitness.

Die hier dargestellten Inhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und sind lediglich zur allgemeinen Weiterbildung und für interessierte Leser zur Fortbildung gedacht. Sie stellen keine Behandlungsempfehlung dar, noch sind sie als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Die Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der dargestellten Informationen. Ebenfalls ersetzen die Inhalte keine Beratung durch einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker und dienen nicht als Grundlage zur Eigendiagnose. Bei Verdacht auf eine Erkrankung konsultieren Sie immer den Arzt Ihres Vertrauens. Essen-Gesundheit und seine Autoren übernehmen keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier dargestellten Angaben entstehen.
Aktualisiert am: 19. November 2018

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