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Vitamin E

Vitamin E, auch Tocopherol genannt ist ein fettlösliches Vitamin. Dabei ist Vitamin E nicht nur eine einzelne Substanz, sondern ein Vitamin-Komplex, der Tocotrienol heißt.
Vitamin E gehört zu den stärksten Antioxidantien. Es kommt nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor, insbesondere in Pflanzenölen.
Aber auch Nüsse, Eier, Vollkornprodukte und einige Gemüsesorten enthalten Vitamin E.

Vitamin E Wirkung

Vitamin E verhindert, dass freie Radikale mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Zellmembran beschädigen. Es schützt die Fette vor der Oxidation. Je mehr ungesättigte Fettsäuren gegessen werden, desto höher ist der Bedarf an Vitamin E.

Da Vitamin E überall wirkt, wo auch Fette im Körper vorhanden sind, sind die Wirkungen auf den menschlichen Körper ganz unterschiedlicher Natur. Vitamin E schützt durch die antioxidative Wirkung vor Krebs und Alzheimer.

Vitamin E schützt beispielsweise LDL-Cholesterin-Partikel vor freien Radikalen. Hat Vitamin E ein Radikal unschädlich gemacht, wird es selbst direkt zu einem Vitamin-E-Radikal. Dieses wird jedoch unverzüglich von Vitamin C reaktiviert. Die Vitamine E und C arbeiten also zusammen und verstärken ihre antioxidative Wirkung gegenseitig.

Vitamin E wirkt stark entzündungshemmend und kann somit bei vielen Krankheiten, die auf Entzündungen basieren, helfen. Rheuma-Erkrankungen oder Arthrose können durch Vitamin E gelindert werden.

Vitamin E Mangel

Ist zu wenig Vitamin E vorhanden bzw. kann es nicht mehr von Vitamin C reaktiviert werden, droht nach einer Reihe von Prozessen die Bildung von sogenannten Plaque-Partikeln, welche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose erhöhen.

Eine ausreichende Versorgung von Vitamin E ist also notwendig, um für gesunde Blutgefäße und – bahnen zu sorgen. Pflanzenöle, wie Olivenöl sollten immer unverarbeitet und nicht raffiniert gekauft werden. Diese enthalten mehr Vitamin E und Antioxidantien, die dafür sorgen, dass die Fettsäuren im Blut stabil bleiben.

Geschrieben von Stephan Depta

Seit knapp 10 Jahren beschäftigt sich Stephan Depta schon mit Ernährung und den Auswirkungen von gesundem Essen auf den menschlichen Körper. Er ist zudem begeisterter Sportfan und immer auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Ernährung und Fitness.

Die hier dargestellten Inhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und sind lediglich zur allgemeinen Weiterbildung und für interessierte Leser zur Fortbildung gedacht. Sie stellen keine Behandlungsempfehlung dar, noch sind sie als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Die Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der dargestellten Informationen. Ebenfalls ersetzen die Inhalte keine Beratung durch einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker und dienen nicht als Grundlage zur Eigendiagnose. Bei Verdacht auf eine Erkrankung konsultieren Sie immer den Arzt Ihres Vertrauens. Essen-Gesundheit und seine Autoren übernehmen keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier dargestellten Angaben entstehen.
Aktualisiert am: 19. November 2018

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