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Magnesium

Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe. Das wird daran deutlich, dass Magnesium über 300 Enzyme in unserem Körper aktiviert und an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt ist.

Magnesium ist darüber hinaus ein Bestandteil von Zähnen und Knochen und ist am Aufbau von vielen Eiweißen beteiligt.

Viele der aktivierten Enzyme sind an Stoffwechselreaktionen bei der Energiegewinnung beteiligt. Gerade beim Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel wird Magnesium benötigt. Magnesium reguliert zudem die Anzahl der Mitochondrien pro Zelle und bestimmt damit maßgebend Kraft, sportliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer des menschlichen Körpers.

Magnesium verbessert zudem die Stressresistenz und hilft somit im Alltag gelassener zu bleiben. Doch auch ein verbesserter Umgang mit Stress hilft beim Sport mehr Leistung zu bringen.
Magnesium wirkt in Kombination mit Phenylalanin als Katalysator bei der Herstellung von Noadrenalin, was bei ausreichender Versorgung beim Sport zu einer besseren Leistung führen kann.

Desweiteren unterstützt Magnesium die Übertragung von Nervenimpulsen und ist an der Muskelkontraktion beteiligt. Das ist ein entscheidender Grund, wieso Magnesiummangel Krämpfe hervorrufen kann.

Ein hoher Magnesiumspiegel kann vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, indem Magnesium die Blutgerinnung hemmt. Dadurch sinkt das Risiko für Herzinfarke, Schlaganfälle und Thrombosen.

Magnesium geht vor allem beim Schwitzen, Durchfall oder Erbrechen verloren. Stress und ein hoher Konsum von Alkohol verbrauchen ebenfalls Magnesium.

Ein Mangel kann wie bereits erwähnt verantwortlich für Muskelkrämpfe oder Muskelzucker sein. Zudem senkt ein niedrigerer Magnesiumspiegel die Leistungsfähigkeit.
Bei einem Mangel kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose erhöht sein.
Magnesium kann dazu beitragen stressinduzierte Erkrankungen wie beispielsweise Migräne oder ADHS zu lindern.

Der Magnesiumspiegel im Blut sollte über 0,9 mmol/l liegen, um eine ausreichende Versorgung und Schutz vor oben genannten Erkrankungen zu bieten.

Magnesium steckt vor allem in Vollkornprodukten, Nüssen und Samen wie Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse. Pseudogetreide wie Quinoa, Hirse und Amaranth liefern ebenfalls große Mengen an Magnesium.
Magnesiumreiches Mineralwasser kann ebenfalls dazu beitragen den Magnesiumbedarf zu decken.
Bananen gelten zwar als magnesiumreich, sind es aber nicht außerordentlich. Eher der hohe Kaliumwert in Bananen macht sie für Sportler interessant. Trotzdem können auch Bananen zur Deckung des Tagesbedarfs beitragen.

Geschrieben von Stephan Depta

Seit knapp 10 Jahren beschäftigt sich Stephan Depta schon mit Ernährung und den Auswirkungen von gesundem Essen auf den menschlichen Körper. Er ist zudem begeisterter Sportfan und immer auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Ernährung und Fitness.

Die hier dargestellten Inhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und sind lediglich zur allgemeinen Weiterbildung und für interessierte Leser zur Fortbildung gedacht. Sie stellen keine Behandlungsempfehlung dar, noch sind sie als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Die Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der dargestellten Informationen. Ebenfalls ersetzen die Inhalte keine Beratung durch einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker und dienen nicht als Grundlage zur Eigendiagnose. Bei Verdacht auf eine Erkrankung konsultieren Sie immer den Arzt Ihres Vertrauens. Essen-Gesundheit und seine Autoren übernehmen keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier dargestellten Angaben entstehen.
Aktualisiert am: 19. November 2018

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