Permalink

0

Gesund und fit im Frühling – darum sind Vitamine so wichtig

Gesunde Ernährung mit Vitaminen

Viele Menschen freuen sich, wenn im Frühjahr die Tage wieder länger und heller werden. Doch gerade zu dieser Jahreszeit tauchen oft unklare Beschwerden auf. Müdigkeit, schuppige Haut oder Stimmungsschwankungen beeinträchtigen das Wohlbefinden. Einer der häufigsten Gründe für diese unangenehmen Symptome ist ein Mangel an Vitaminen. In vielen Fällen hilft bereits die richtige Ernährung, um einen Vitaminmangel auszugleichen und den Frühling unbeschwert zu genießen. Doch manchmal ist ein Arztbesuch ratsam.

Vitaminmangel erkennen – typische Symptome und Ursachen

Vitamine sind chemische Verbindungen, die zahlreiche wichtige Funktionen im Körper übernehmen. Sie werden zum größten Teil über die Nahrung aufgenommen. Nur die fettlöslichen Vitamine kann der menschliche Körper über längere Zeit und in größeren Mengen speichern. Für eine ausreichende Versorgung mit wasserlöslichen Vitaminen benötigt der Organismus regelmäßig geeignete Nahrungsmittel. Ein Mangel kann sich in ganz unterschiedlicher Form bemerkbar machen. Fehlen Vitamine, die für das Immunsystem wichtig sind, kommt es vermehrt zu Erkältungen und Infekten. Trockene oder gereizte Haut und stumpfes Haar können auf einen Mangel an B-Vitaminen hinweisen. Verlangsamte Wundheilung, Muskelzuckungen oder Depressionen werden mit einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung in Verbindung gebracht. Bei bestimmten Personengruppen tritt ein Vitaminmangel schneller auf als bei anderen. Beispielsweise Schwangere haben einen erhöhten Vitaminbedarf. Senioren neigen zu einer einseitigen Ernährung und damit zu einer schlechteren Vitaminversorgung.

Warum tritt Vitaminmangel oft im Frühjahr auf?

Zwei Faktoren spielen eine wichtige Rolle, wenn es zu Beginn des Frühjahrs zu Mangelerscheinungen kommt. Generell ist die Versorgung mit frischen Lebensmitteln im Winter nicht so gut wie zu anderen Jahreszeiten. Abgelagerte Nahrungsmittel oder Fertiggerichte enthalten nicht genügend Vitamine. Die Folgen dieser Unterversorgung machen sich am Ende des Winters bemerkbar. Der zweite Grund ist ein erhöhter Vitaminbedarf zu Beginn der wärmeren Jahreszeit. Der Körper stellt sich auf die veränderten Bedingungen ein und benötigt für diese Umstellung zusätzliche Vitamine. Besonders betroffen vom jahreszeitlich bedingten Mangel ist das Vitamin D. Der Körper kann dieses fettlösliche Vitamin selbst bilden und speichern. Allerdings benötigt er direkte Sonneneinstrahlung, um über die Haut das wichtige Vitamin zu erzeugen. Nach den sonnenarmen Wintermonaten sind die Körperreserven zu Beginn des Frühjahrs bei vielen Menschen aufgebraucht.

Gesunde Ernährung für eine bessere Vitaminversorgung

Ein Mangel an wichtigen Vitaminen lässt sich in vielen Fällen durch gezielte Ernährung ausgleichen. Hierzu ist zunächst eine Überprüfung der aktuellen Essgewohnheiten erforderlich. Kalorienreiche, vitaminarme Lebensmittel sollten nur selten und in Maßen auf dem Ernährungsplan stehen. Wichtig sind Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Denn sie versorgen den Körper mit den Vitaminen C, K sowie dem Vitamin-B-Komplex. Vitamin A findet sich vor allem in roten, gelben und orangefarbenen Gemüsesorten, Vitamin E in pflanzlichen Ölen. Eigelb, Leber und fetter Fisch sind die besten Vitamin-D-Quellen. Regelmäßige Aufenthalte in der Sonne helfen ebenfalls, einen Mangel an Vitamin D auszugleichen. Die UV-B-Strahlung dringt in die oberen Hautschichten ein und aktiviert die körpereigene Produktion des lebenswichtigen Vitamins. Für die Aufnahme von Vitaminen gilt: Ein Übermaß kann ebenso ungünstig sein wie ein Mangel. Der Körper fühlt sich am wohlsten, wenn er Nährstoffe in der Menge erhält, die er gerade benötigt.

Risikofaktoren erkennen und Vitaminmangel vermeiden

Für eine optimale Vitaminversorgung ist nicht nur eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung erforderlich. Es ist ebenso wichtig, Risikofaktoren zu vermeiden, die eine Vitaminaufnahme erschweren oder verhindern. Bestimmte Substanzen und Genussgifte gelten als Vitaminräuber. Das betrifft vor allem Alkohol und Nikotin. Sie wirken sich nachteilig auf den Vitaminstoffwechsel aus. Dadurch kann der Organismus Vitamine weniger gut verwerten und zeigt schneller Mangelerscheinungen. Kaffeegenuss kann einen Einfluss auf die Konzentration der B-Vitamine haben. Weitere Risikofaktoren sind Dauerstress und die Einnahme bestimmter Medikamente.

Wissenswertes über Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen, einen Vitaminmangel auszugleichen. Bei der Einnahme gibt es einige Dinge zu beachten, denn nicht alle Präparate sind empfehlenswert. Bei billigen Produkten liegen die Vitamine oft in chemischen Verbindungen vor, die der Körper nicht richtig verwerten kann. Der gewünschte Effekt bleibt dann aus. Hochwertige Mono- oder Kombinationspräparate von Shop Apotheke zeigen meist eine bessere Wirkung. Die Dosierung des Nahrungsergänzungsmittels ist entscheidend. Sie muss hoch genug sein, um den aktuellen Mangel auszugleichen. Allerdings sollten Vitaminpräparate nicht zu hoch dosiert werden. Besonders bei den fettlöslichen Vitaminen kann es zu körperlichen Beschwerden kommen, wenn zu große Mengen im Körper gespeichert werden. Bei der Shop Apotheke können Sie auch online den Berater nachfragen.

Wann muss ein Vitaminmangel vom Arzt behandelt werden?

Eine Ernährungsumstellung oder die Selbstbehandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln zeigt nicht immer Erfolg. Sollten sich die Symptome nicht bessern oder sogar verschlimmern, ist ein Besuch beim Hausarzt ratsam. Im Patientengespräch sammelt der Arzt wichtige Informationen über die Beschwerden. Danach wird er eine erste Diagnose stellen und die erforderlichen Behandlungsschritte einleiten. Bei ernsthaften Ernährungs- oder Stoffwechselproblemen kann er gezielt hoch dosierte Vitaminpräparate verschreiben. Diese wirken effizienter als frei verkäufliche Vitamine zur Nahrungsergänzung. Der Arzt wird außerdem überprüfen, ob es für die Beschwerden noch tiefer gehende Ursachen gibt. Bei manchen Erkrankungen ist die Vitaminaufnahme im Magen-Darm-Trakt gestört. Die Folge ist ein chronischer Vitaminmangel, der nur unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden kann.

 

Geschrieben von Stephan Depta

Seit knapp 10 Jahren beschäftigt sich Stephan Depta schon mit Ernährung und den Auswirkungen von gesundem Essen auf den menschlichen Körper. Er ist zudem begeisterter Sportfan und immer auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Ernährung und Fitness.

Die hier dargestellten Inhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und sind lediglich zur allgemeinen Weiterbildung und für interessierte Leser zur Fortbildung gedacht. Sie stellen keine Behandlungsempfehlung dar, noch sind sie als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Die Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der dargestellten Informationen. Ebenfalls ersetzen die Inhalte keine Beratung durch einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker und dienen nicht als Grundlage zur Eigendiagnose. Bei Verdacht auf eine Erkrankung konsultieren Sie immer den Arzt Ihres Vertrauens. Essen-Gesundheit und seine Autoren übernehmen keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier dargestellten Angaben entstehen.
Aktualisiert am: 14. Februar 2019

Kategorien Nährstoffe

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Ich akzeptiere

Sidebar - Gesunde Ernährung